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Von Studentenbude zum Hauptsitz
Rotterdam, 1999. Die drei Freunde Pieter, Paul und Bart sitzen im Café De Dijk. Die BWL-Studenten wollen gemeinsam eine Firma gründen. An Tisch Nummer sieben wird auf einem Bierdeckel der Unternehmensplan festgehalten. Er umfasst genau zwei Ziele: Geld zu verdienen und ein leuchtendes Vorbild im Bereich Kundenzufriedenheit zu sein. Die drei Jungs machen sich mit ihrer unternehmerischen Haltung – typisch Rotterdam – direkt an die Arbeit: Einfach loslegen. Sie kaufen ein paar MP3-Player, die sie online von Pieters Studentenzimmer aus weiterverkaufen. So erblickt MP3man.nl das Licht der Welt. Der Name Coolblue entsteht erst später. Um das Jahr 2000 existiert ein großer Onlinehandel mit dem Namen HotOrange, der sich vor allem hierdurch kennzeichnet: Alles wird ausgelagert, komplett extern finanziert und es gibt keinen Kundendienst. Genau hiervon wollten sich die Gründer absetzen. Hot wurde cool und orange wurde blue. Von da an wird Pieters Studentenzimmer in Kralingen zum Büro, Lager und Laden von Coolblue bombardiert. Es folgt ein Umzug an den Oostzeedijk, dann nach Capelle aan den IJssel und 2007 geht Coolblue sogar über die Grenze: nach Belgien.
KUNDENREISEBÜRO
Coolblue wächst kontinuierlich und entwickelt sich zu mehr als einem Tech-Unternehmen, das Produkte verkauft. 2016 startet Coolblue den kundenfreundlichsten Lieferservice der Benelux: CoolblueBezorgt, also CoolblueLiefert. Schritt für Schritt wird Coolblue zu einem Kundenreisebüro, das Kundenreisen von A bis Z organisiert. Die Organisation des Unternehmens in Domänen orientiert sich vollständig an der Kundenreise. Jede Domäne konzentriert sich komplett auf einen kleinen Abschnitt der Kundenreise und ist für dessen Optimierung verantwortlich. Coolblue übernimmt als Kundenreisebüro die gesamte Kundenreise. Dabei kommen ein eigener Lieferservice, physische Läden, ein Kundendienst, ein Reparaturservice und sogar ein eigener Installationsservice zum Einsatz. Coolblue installiert nicht nur Weiße Ware und TVs, sondern auch Solarmodule.
Besessen von Kundenzufriedenheit.
Coolblue ist schon lange kein Startup mehr, sondern ein leuchtendes Vorbild im Bereich der Kundenzufriedenheit. Jeden Tag ein bisschen besser. Schritt für Schritt gewachsen, aber immer sich selbst treu geblieben. Denn eins hat sich nie geändert: Die zwei Ziele, die 1999 auf einem Bierdeckel notiert wurden. Coolblue hat im Laufe der Jahre viele Kompetenzen entwickelt, die sich in einem ähneln. Sie sind alle einfach grün: So sieht beispiellose Kundenfreundlichkeit aus. Denn was kann schon kundenfreundlicher sein, als sein eigene Energie erzeugen zu können, mit E-Transportern auf Achse zu sein und Bestellungen in Versandbeuteln aus Papier per Fahrrad auszuliefern?